• Selbsthilfegruppe Februar

    Hr.Tim Werner ist Rechtsanwalt .Er hat sich spezialisiert auf Adipositas- und Wiederherstellungsoperationenanträge bzw auch Ablehnungsbescheide.
    Hr.Werner wird darüber referieren.
    Wann? 7.Februar2018
    Wo? Uniklinik ZOM Würzburg Station O23
    Uhrzeit?18.30 Uhr -21 Uhr

  • Kooperation mit der Universitätsklinik

    Unsere Selbsthilfegruppe arbeitet sehr eng mit der Universitätsklinik zusammen.Das heisst:

    Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten zb.Chirurgie

    Ernährungsberatung

    Innere Medizin

    Psychologische Beratung

    werden uns regelmässig in der Gruppe besuchen.

    Wir geben auch gerne Hilfestellung bei Ärztesuche.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Operationsverfahren

    In der Adipositaschirurgie, die auch als bariatrische Chirurgie bezeichnet wird, gibt es zwei Prinzipien von Operationsverfahren: Restriktive und malabsorptive sowie die Kombination aus beiden Prinzipien.

    Restriktive Verfahren

    Das Ziel dieser Verfahren ist die Reduzierung der Nahrungsmenge, die auf einmal aufgenommen werden kann. Es soll so ein Sättigungsgefühl erzeugt werden, dass schneller eintritt und länger anhält. Das klassische Beispiel einer solchen Operationsmethode ist das Schwedische verstellbare Magenband (SAGB).

    Magenband

    magenbandDas verstellbare Magenband wird in einer minimal-invasiven Operation mittels Bauchspiegelung um den oberen Teil des Magens gelegt, Über eine Portkammer kann es von außen mit Flüssigkeit gefüllt und somit enger gestellt werden. Größere Portionen können zu Erbrechen führen oder zur Ausdehnung der Speiseröhre. Geschieht dies zu oft, kann das Band seine Wirkung verlieren.

    Das Magenband ist ein Fremdkörper, der normalerweise aber gut vertragen wird. Das Band kann somit prinzipiell ein Leben lang im Körper verbleiben – auch wenn das Wunschgewicht erreicht wurde. Entfernt man es, kommt es in der Regel wieder zu einer Gewichtszunahme.

    Bei restriktiven Verfahren, wie es das Magenband darstellt, ist die Mitarbeit und Kooperation des Patienten sehr wichtig und für den Therapieerfolg maßgeblich entscheidend.

    Schlauchmagen

    sleeveBei der Sleeve-Gastrektomie oder linkslateralen Magenresektion wird operativ ein großer Teil des Magens aus dem Körper entfernt. Dadurch wird ein Magenschlauch gebildet, in den wesentlich kleinere Mengen Nahrung passen als zuvor.

    Damit ist die Funktionsweise in erster Linie eine restriktive, ähnlich wie beim Magenband. Beim „Sleeve“ kommt aber als Effekt hinzu, dass der Teil des Magens reseziert wird, in dem bestimmte Hormone gebildet werden, die für das Hunger- bzw. Sättigungsgefühl verantwortlich sind. Hierzu zählt z.B. das Ghrelin.

    Somit ist der Effekt des Schlauchmagens nicht auf die Begrenzung der Nahrungsmenge beschränkt, das Hunger- ,Sättigungs- und auch das Geschmacksempfinden ändert sich, so dass ein zuverlässiger Gewichtsverlust eintritt.

    Malabsorptive Verfahren

    Bei diesen Verfahren wird die Verdauungsphysiologie so verändert, dass nur ein Teil der aufgenommenen Nahrung vom Körper resorbiert wird. Dadurch reduziert sich natürlich die Menge der aufgenommen Kalorien. Der Preis, den man dafür bezahlt, ist allerdings, dass in gleicher Weise schwere Vitamin-Mangelerscheinungen auftreten können sowie Fettstühle und extreme Flatulenz. Dies macht diese Operationen, zu deren klassische Vertretern die Biliopankreatische Diversion (BPD) gehört zu Ausnahmeindikationen.

    Kombinierte Verfahren

    Magenbypass

    bypassDer klassische Vertreter dieser kombinierten Verfahren ist der Magenbypass. Dabei wird ein kleiner Teil des Magens als sog. Pouch vom Restmagen operativ abgegrenzt, der im Körper verbleibt. Auf diesen Vormagen wird ein Teil des Dünndarms anastomosiert, so dass das Duodenum und der proximale Anteil des Jejunums von der Nahrungspassage ausgeschlossen und ein alimentärer Schenkel von einem biliopankreatischen Schenkel getrennt wird. Die Verdauungsenzyme treffen erst spät an der Y-Roux-Jejunojejunostomie auf den Nahrungsbrei. Erst ab hier findet Verdauung statt. Da der alimentäre Schenkel, also der Teil, in dem Speisebrei ohne Verdauungsenzyme transportiert werden, ca. 120 cm lang ist, ging man früher von einer gewissen Malabsorption aus. Dies ist jedoch mittlerweile umstritten, zumindest bei dieser Länge des alimentären Schenkels.

    Nach der Operation

    Nach einer Magenbypassoperation verspüren die Patienten zunächst erst mal keinen oder deutlich weniger Hunger, das Geschmacks- und Geruchsempfinden ändert sich und es tritt ein sehr rascher Gewichtsverlust auf. Dies ist allerdings nicht alleine durch die Restriktion oder eine Malabsorption erklärbar. Erstaunlicherweise erhöht sich nach einer Magenbypassoperation trotz deutlich reduzierter Kalorienzufuhr der Gesamtenergieverbrauch des Körpers. Im Gegensatz dazu kommt es im Rahmen einer Diät bei reduzierter Energiezufuhr automatisch zu einer Absenkung des Grundumsatzes, was das weitere Abnehmen erschwert bzw. nach Beendigung der Diät zu einer raschen erneuten Gewichtszunahme führt.

    Ein weiterer dramatischer Effekt ist in Bezug auf den Diabetes mellitus zu beobachten. Vermutlich durch die duodenale Exklusion und den frühen Kontakt der Speise mit dem distaleren Jejunum kommt es zu einer Reihe von humoralen Veränderungen, die die extreme Insulinresistenz durchbrechen kann. Viele Patienten, die vor der Operation hohe Dosen an Insulin benötigen können diese deutlich reduzieren oder sogar gänzlich weglassen.

    Dieser Effekt geht soweit, dass mittlerweile diskutiert wird, normalgewichtige bzw. nur leicht adipöse Diabetiker zu operieren, wenn sich der Diabetes auf konventionelle Weise nicht mehr einstellen lässt. Diese metabolische Chirurgie wird sich wahrscheinlich in Zukunft noch deutlicher durchsetzen, auch wenn momentan die Mechanismen hinter den Effekten nicht gänzlich verstanden sind.

  • Wir sind für Sie da!

    In unserer Gruppe findet das Gespräch unter Gleichgesinnten statt.

    Hier können Sie einfach mal die Seele baumeln lassen und aus Ihren Alltag ausbrechen.

    Informieren Sie sich einfach mal und kontaktieren Sie uns:

    Dagmar Feder ,SHG-Leiterin

    shg.adipositas@web.de

    oder einfach  hier das Kontaktformular ausfüllen

    Die Treffen sind immer kostenfrei

    Freunde,Bekannte,Familiesind zu jeder Zeit herzlich Willkommen

    Wir freuen uns auf Sie